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Neue Dinge allerorten

Keine Sorge, das ist kein toter Freddie, sondern ein Freddie, der im feuchten Sommer 2017 einen warmen Tag geniesst.

Ich habe nicht viel geschrieben in den letzten Monaten.

Was ich gemacht habe, war, mich fortzubilden und das erworbene Wissen in die Praxis umzusetzen.

Im Winter begann ich mit einem Online-Kurs bei Karolina Westlund, einer schwedischen Ethologin (Verhaltensforschung bei Tieren), die Verhaltensanalysen und positive Bestärkung im Umgang mit Zootieren lehrt und als Beraterin für zoologische Gärten die praktische Anwendung dieser Erkenntnisse begleitet.

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Ist Freddie ein Einzelfall?

Jedes Tier, mit dem trainiert wird, ist eine Einzel-Studie. D.h., man kann aus dem Training mit diesem Tier gezogene Schlüsse und gemachte Erfahrungen nicht unreflektiert auf jedes andere Tier übertragen.

 

Somit stellt sich die berechtigte Frage, ob die Verwandlung von Freddie von einer „fass‘ mich nicht an“-Ziege zu einem motivierten, wenn auch weiterhin leicht(er) zu stressendem Trainingspartner ein glücklicher Zufall war.

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Neue Aufgaben und Stolpersteine

 

Den August 2015 spielen Freddie und ich mit zwei Dingen: halftern und Füsse geben.

 

Das halftern möchte ich genauso aufbauen, wie es mit vielen Pferden trainiert wird, nämlich, dass er eigenständig den Kopf in das ihm präsentierte Halfter steckt und dann so lange still hält, bis das Halfter geschlossen ist.

 

Dieses eigenständige „Kopf in’s Halfter stecken“ kann sich dann später zu einem „ich bin bereit“-Signal entwickeln, mit dem er mir signalisieren kann, ob er mental für ein Trainingsspiel bereit und in der Lage ist.

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Der zweite Winter

Wir renovieren im Herbst 2015 und so stoppt das Training für mehrere Monate. Im August habe ich noch ganz langsam mit Satteltraining angefangen. Den Sattel gezeigt und jedes Interesse, beschnuppern, ruhiges Stehen geclickt.

Wir sind bis zum Sattel auf den Rücken legen gekommen aber Gurte schliessen zeigt dann wieder Lücken im Training.

 

Freddie ist neugierig, enorm auf meine Hand fixiert und kann die Anforderung, nun ruhig stehen zu bleiben, während ich an ihm und um ihn herum „wurschtele“ noch nicht umsetzen. Ganz oft dreht er den Kopf zu mir, macht einen Schritt rückwärts oder zur Seite.

 

Diese Übung muss also wieder in viel kleinere Schritte zerlegt werden, wie z.B. dass ich mich erst mal mit mehr Distanz zu Freddie bücke, das „unter den Bauch greifen“ in einem Abstand simuliere, in dem er sich nicht beunruhigt fühlt.

 

Oder Berührungsreize am Bauch zulassen und dabei stehen bleiben.

 

Das sind ein paar der Dinge, die wir im August 2015 noch angehen. Daneben übe ich mit Freddie das Verlassen des Laufstalles und mit mir alleine im Innenhof und Carport zu sein, was ihm, abhängig von der Tagesform unterschiedlich schwer fällt.

Weiterlesen: Der zweite Winter!

Der erste Rückschritt - was veränderte Randbedingungen alles beeinflussen können

 

So, nach jeder Menge Lerntheorie geht es jetzt weiter mit Freddie's Fort- bzw. unseren Rückschritten.

 

Es ist mittlerweile Juni 2015.

 

Die Ziegen sind auf grossen Weiden und Freddie lässt sich nicht anfassen.

 

Was ist passiert?

 

Die Trainingsbedingungen haben sich verändert, Zwischen Mitte März und dem Weideauftrieb habe ich nur wenig trainiert. Training findet nicht in luftleerem Raum statt, für unsere Tiere (und auch für uns) ist jeder Bestandteil einer Trainingssituation wichtig, so auch der Ort, an dem das Training stattfindet.

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